Grundschule Lichtenwald 

 

Singen ist Medizin

Matinee und Hoffest der Grundschule Lichtenwald

 

Es wurde viel bewegt im fast vergangenen Schuljahr. In ihrer Begrüßungsrede listete Schulleiterin Schilling diese erreichten Ziele auf und bedankte sich herzlich dafür:

 

  • Unser Innenhof ist saniert, neu gestaltet und erweckt einen weitläufigen und freundlichen Eindruck.
  • Eine wunderbare Krimlinde wurde gespendet und von den Bauhofmitarbeitern mit vereinten Kräften eingepflanzt
  • Die hölzerne Sitzauflage wurde vom TSV gespendet
  • Die Kinder der Ganztagesbetreuung pflegen mit der Unterstützung ihrer Betreuerinnen die neuen Blumenanlagen.
  • Viele Pflanzen wurden gespendet und lassen das Atrium zu jeder Jahreszeit erblühen.
  • Dank zwei großzügigen Spenden konnte unsere 50 jährige Skulptur „Spielende Kinder“ restauriert werden
  • Unser Klettergerüst ist aufgestellt
  • der Spielschrank ist renoviert und
  • Lehrerinnen, Schüler und Eltern haben gemeinsam die Außenwand mit Nana – Kindern farbenfroh gestaltet und verschönert.

 

Eine rundum gelungene Sache!

 

Ob sich der Traum wohl auch noch von der Reaktivierung unseres Biotops im Jahr 2012 vor unserer 50Jahr Feier erfüllt? Es wäre fantastisch!

Kurz vor den Sommerferien zeigten die Lichtenwalder Schüler ihr kreatives Potenzial in Form einer Matinee, welche alle zwei Jahre stattfindet. Unter dem Motto „Singen ist Medizin“  wurde die musikalische Stunde schwungvoll eingeleitet.

Mehr als 30 Kinder zeigten sich in Topform, beeindruckten nicht nur mit frischer Musizierfreude, sondern auch durch beachtliche Präzision.

Unzählige Lieder, die während des Schuljahres in allen Klassen gelernt wurden, extra für Orff-Instrumente in spielbare Begleitsätze umgesetzt, konnten somit die Sänger instrumental unterstützen. Viele Solisten, Sängerinnen und Instrumentalisten, zeigten ihr Können. Und so mancher unerwartete Paukenschlag sorgte für Überraschung.

Besinnliche, mitreißende und rhythmische Klänge verzauberten den neu gestalteten Innenhof und führten die Zuhörer musikalisch um die ganze Welt.

Über eine Stunde erfreuten sich die Gäste an Orffklängen, Gesang  und Tanz.

Nachdem sich die Kinder mit einem besinnlichen Musikstück verabschiedetet hatten, wurde das hervorragend bestückte Büffet in Augenschein genommen. Hoch beglückt ob dieser kulinarischen Vielfalt wurden Teller gefüllt. Bei guten Gesprächen konnte der gemütliche Teil beginnen. Vielfältige Spielangebote ließen die Zeit für die Kinder schnell vorübergehen.

An alle Eltern, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Festes mit beigetragen haben, nochmals ein ganz herzliches Dankeschön!

 

Barbara Schilling, Rektorin

 


 

 

 

 

  

Schulausflug nach Beuren

 

Wiederholt freudige Erwartung aller Grundschüler auf das Freilichtmuseum Beuren.
Bei strahlendem Sonnenschein, stiegen die Kinder der Grundschule Lichtenwald, mit prall gefüllten Rucksäcken, in zwei bereitstehende Busse. 

Die Klassen 1 bis 4 nahmen an unterschiedlichen Aktionsprogrammen teil.

Alle erhielten Einblicke in die Lebenswelt der Menschen vor vielen hundert Jahren. Da  ging es um „schwarzer Brei und Flädlessuppe, von der Wolle zum Filz, backen im alten Backhäusle und Wasser im Dorf ".

Mit Begeisterung und tatkräftigem Feuereifer wurden Erfahrungen gesammelt.

  • Auf der Spur von Schafen, Schäfern und Schafwolle. Filzen ist wahrscheinlich eine der ältesten Kulturtechniken der Welt. Aus geschorener Wolle durften die Kinder bunte Bälle herstellen. Der Vorteil dabei war, dass die Hände danach  besonders sauber waren!
  • Kochen und Essen damals auf der Alb. Bis ins 20. Jahrhundert gab es zum Kochen nur das, was auf dem Hof selbst erzeugt wurde. Der Speisezettel war in der Winterzeit  recht eintönig. Aus geröstetem Getreide wurde der „schwarze Brei" salzig und süß zubereitet. Beides schmeckte angenehm.
  • Wassergewinnung und Wassernutzung früher und heute. Die Trinkwasserversorgung war früher kein einfaches Unterfangen, manchmal herrschte Wassernot. Wasser war etwas Kostbares.
  • Vom Korn zum Brot. Nach Ende des18. Jahrhunderts war das Backen in Privathäusern verboten, deswegen wurden Gemeindebackhäuser errichtet. Jedes Kind durfte seine gebackenen Brötchen mit nachhause nehmen und so manches Schulfrühstück am nächsten Morgen bestand aus einem leckeren belegten Brötchen. 

Nach diesen neu gewonnenen Einsichten mit Nachdenklichkeit verknüpft, konnten Hunger und Durst gestillt werden. Das Museumsgelände bot rundherum für die Kinder noch vielfältige reiche Abwechslung zur Erkundung. 

Es war ein gelungener Ausflugstag und so manches Kind schlief erschöpft auf der Rückfahrt ein.

 

Barbara Schilling, Rektorin


 

 

 

Förderverein und Grundschule unterstützen die Naturfreunde bei der Verwirklichung eines wichtigen Projekts. Machen Sie mit!

Die
Radio Ton Bürgerinitiative 2011
in Kooperation mit 2011_promo_bi_banner_final_300x250pxebm-papst - dem Weltmarktführer für Motoren und Ventilatoren

-Unterstützen Sie unser Projekt – los geht’s am 23.05.2011! 

 

In Zeiten knapper kommunaler Kassen ist es nicht immer einfach, wichtige kommunale Projekte umzusetzen. Dennoch möchten wir Naturfreunde Lichtenwald e.V. das Projekt Spielplatzrenovierung realisieren.

Um die Durchführung zu ermöglichen, haben wir uns mit diesem Projekt bei der „Radio Ton Bürgerinitiative“ beworben.

Die Radio Ton Bürgerinitiative wurde von Radio Ton in Zusammenarbeit mit ebm-papst – dem Weltmarktführer für Motoren und Ventilatoren initiiert. Bei dieser Aktion treten die Kommunen mit ihren Projekten gegeneinander an. Die Hörer von Radio Ton stimmen über die Vergabe einer Summe von insgesamt 15.000.- Euro, verteilt auf drei Städte oder Gemeinden, ab. Der Gewinner erhält 10.000.- Euro, der Zweitplatzierte 3.000.- Euro und der Drittplatzierte 2.000.- Euro. Es werden nur Projekte unterstützt, die eine Sonderleistung oder die Verwirklichung einer besonderen Idee darstellen, die den Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu Gute kommt.

Wer das Geld bekommt, entscheiden die Radio Ton Hörer, indem Sie für die Projekte Punkte verteilen. Das Projekt mit den meisten Punkten gewinnt. Deshalb brauchen wir Ihre Hilfe! Je mehr Menschen unserem Projekt Punkte geben, desto größer ist unsere Chance zu gewinnen.

Punkte können auf der Internetseite www.radioton.de vergeben werden. Dort werden alle Projekte vorgestellt. Jeder Besucher der Internetseite kann mit einem Klick auf das Projekt seiner Wahl täglich einen Punkt vergeben. Zudem gibt es Spielrunden im Programm von Radio Ton, bei der so genannte „Live-Punkte“ vergeben werden können. Ruft der Moderator zu so einer Runde auf, wird der vierte Anrufer ins Studio gestellt. Dieser kann dann gleich 20 Punkte auf einmal an das Projekt seiner Wahl vergeben. Die Hotline 0800 – 50 65 000 ist für Anrufer natürlich kostenlos.

Die Abstimmung beginnt am Montag, 23. Mai 2011 auf www.radioton.de und im Programm von Radio Ton. Bitte unterstützen Sie unser Projekt indem Sie uns Ihre Punkte geben! Informieren Sie auch Ihre Familie, Freunde, Kollegen und die Mitglieder Ihres Vereins über unser Projekt – jeder Punkt zählt und bringt uns unserem Ziel ein Stückchen näher!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Wolfgang Friede, Naturfreunde Lichtenwald e.V.

Hier kommen Sie direkt zu unserem Projekt

Internetseite der Naturfreunde








Kinder-Uni in Lichtenwald

Die Geschichte des Zoos

Mit Freude bemerkte Herr Hofmann, dass die Kinder wieder Lieder für diesen Vortrag vorbereitet hatten, ein lustiges Zoolied und einen Adler-Chant.

Nach dem musikalischen Einstieg fragte der unter den Kindern vertraute Referent Matthias Hofmann, seit wann es überhaupt Tierparks gibt und welchen Zweck haben sie?

Das Erstaunen war bei allen Beteiligten sehr groß, von der jahrtausenden alten Zoogeschichte zu hören.

In seinem Vortrag ging Herr Hofmann ganz weit zurück in die Vergangenheit. Bereits eine 4000 Jahre alte Steintafel der Sumerer berichtet von einer Sammlung seltener Tiere, erzählte er. Kaiser, Könige und andere Herrscher waren die ersten, die Tierparks anlegten.

Der erste Zoo in Europa wurde von dem römischen Kaiser Augustus vor etwa 2000 Jahren gegründet. Überliefert sind 3500 Tiere, darunter 420 Tiger, 260 Löwen, Bären, Elefanten, Krokodile, Adler, Robben, ein Nashorn und eine Riesenschlange. 

 „Ist es eigentlich richtig, Tiere in Käfigen zu halten, oder ist es besser, sie in freier Natur zu belassen?“, fragte der Referent. „Das ist falsch“, meinten einige Kinder, „freie Natur“, riefen andere. „Dann geht ihr also nicht mehr in den Zoo?“, hakte er nach. „Eigentlich ist es gut, dass es einen Zoo gibt, weil manche Tiere am Aussterben sind“, meinte ein Mädchen. In Stuttgart wurde 1451 ein Tierpark angelegt. 

Es wäre schlichtweg undenkbar, nicht mehr nach Stuttgart in die Wilhelma zu fahren. Es ist ein  beliebtes Familien- Ausflugsziel. Aber die Schüler  forderten, dass es in Tierparks „so aussieht wie in der freien Natur“.

Zoos wollen vermitteln, „dass man mit der Natur sorgsam umgehen soll“. Denn die Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen werden zunehmend auf der ganzen Welt zerstört.

Herr Hofmann löste auch das Rätsel auf, warum ein paar Orte im Umland von Göppingen seit Jahrhunderten einen Elefanten im Wappen haben: Kaiser Friedrich II. hatte einst seinen Zoo aus Sizilien mit auf den Hohenstaufen gebracht - und dazu zählte ein Elefant.

Mit großem Applaus wurde Herr Hofmann verabschiedet und besonderer Dank galt der VHS Leiterin Lotte Hermann, welche unserer Schule diesen interessanten Unterrichtsvormittag möglich machte. 

Barbara Schilling, Rektorin

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